OPERATIVE DERMATOLOGIE
In dieser Praxis wird ein breites Spektrum hautchirurgischer Eingriffe angeboten – mit dem Anspruch, medizinische Sicherheit, therapeutische Wirksamkeit und ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu verbinden. Dafür steht ein eigener hygienisch zertifizierter Operationsraum (medizinischer Eingriffsraum Klasse III) zur Verfügung, welcher eine Vielzahl von operativen Eingriffen erlaubt. Fachwissen, moderne Technik und individuelle Betreuung bilden die Grundlage der Behandlung.
Zum Leistungsspektrum gehören unter anderem:
Die chirurgische Behandlung von Hautkrebs, einschließlich Melanomen, Basalzellkarzinomen (Basaliomen) und Plattenepithelkarzinomen
- Die Entfernung gutartiger Hautveränderungen wie Lipome, Atherome, Fibrome oder Zysten
- Die Sanierung eingewachsener Zehennägel (Unguis incarnatus) mittels Phenolkaustik
Bei unklaren oder auffälligen Hautveränderungen wird eine gezielte Probebiopsie durchgeführt, um eine exakte histologische Diagnose zu ermöglichen. Diese bildet die Grundlage für eine individuell abgestimmte Therapie.

Die sichere Entfernung von Hautkrebs ist ein zentraler Bestandteil der operativen Dermatologie. Ziel ist es, bösartige Hautveränderungen vollständig zu entfernen und dabei gleichzeitig gesundes Gewebe so weit wie möglich zu schonen. Zu den häufig behandelten Hautkrebsarten zählen:
- Basalzellkarzinom (Basaliom)
- Plattenepithelkarzinom
- Malignes Melanom
Die operative Therapie erfolgt meist durch eine präzise chirurgische Exzision in lokaler Anästhesie mit festgelegten Sicherheitsabständen, um das gesamte Tumorgewebe zu entfernen. Bei unklaren oder schlecht abgrenzbaren Tumoren kann ein zweizeitiges, histologisch kontrolliertes Verfahren eingesetzt werden, bei dem die vollständige Entfernung erst nach einer feingeweblichen Untersuchung des entnommenen Gewebes erfolgt (Wartezeit ca. 3–5 Tage).
Begleitend zur Operation wird eine individuelle Nachsorge empfohlen, um frühzeitig eventuelle Rezidive oder neue Hautveränderungen zu erkennen und zu behandeln. Regelmäßige Hautkrebsvorsorgeuntersuchungen sind ein wichtiger Bestandteil der umfassenden Betreuung.

Gutartige Hautveränderungen sind weit verbreitet und in der Regel harmlos. Dennoch können sie störend sein oder aus kosmetischen Gründen behandelt werden wollen. Zu den häufigen gutartigen Veränderungen zählen Muttermale, Lipome, Atherome (Grützbeutel), Fibrome, Zysten, Hornzipfel (Papillae coronae glandis) und andere gutartige Tumore der Haut.
Die Behandlung erfolgt je nach Art, Größe und Lage der Veränderung individuell und schonend. Dabei kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz, darunter die chirurgische Entfernung (Exzision), die Kürettage, elektrokaustische Verödung oder moderne Lasermethoden. Vor jeder Behandlung erfolgt eine sorgfältige Untersuchung, um bösartige Veränderungen auszuschließen. Sollte eine Unsicherheit bestehen, wird eine Probebiopsie zur feingeweblichen Abklärung durchgeführt.
Die operative Entfernung gutartiger Hautveränderungen erfolgt meist ambulant und unter örtlicher Betäubung. Ziel ist es, nicht nur ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu erzielen, sondern auch die Hautgesundheit langfristig zu erhalten.

Bei eingewachsenen Zehennägeln (Unguis incarnatus) ist die Phenolkaustik ist ein bewährtes, minimal-invasives Verfahren zur Behandlung. Dabei wird nach teilweiser Entfernung des betroffenen Nagelanteils eine chemische Verödung der Nagelmatrix (Wurzel) mit Phenol durchgeführt, um das Nachwachsen des problematischen Nagelrandes dauerhaft zu verhindern.
Im Vergleich zur obsoleten Emmert-Plastik bietet die Phenolkaustik mehrere Vorteile:
- Schonender Eingriff: Die Phenolkaustik erfordert keine großflächige Gewebeentfernung oder ausgedehnte plastische Hautkorrekturen, wie sie bei der Emmert-Plastik üblich sind.
- Kürzere Heilungszeit: Durch die geringere Gewebeverletzung verheilt die Wunde deutlich schneller und schmerzärmer.
- Geringeres Risiko von Komplikationen: Das Risiko von Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Narbenbildungen ist reduziert.
- Hohe Erfolgsquote: Die dauerhafte Verödung der Nagelmatrix führt in der Regel zu einer zuverlässigen und langfristigen Beschwerdefreiheit.
Die Behandlung erfolgt ambulant und unter örtlicher Betäubung. Nach dem Eingriff wird eine gezielte Nachsorge empfohlen, um eine optimale Heilung zu gewährleisten. Die Phenolkaustik ist besonders geeignet für PatientInnen, die eine schnelle und schonende Alternative zur aufwendigeren Emmert-Plastik suchen – ohne dabei auf eine nachhaltige Lösung des eingewachsenen Nagels zu verzichten.